Glossar & Abkürzungen

 

AlleenRadwege. Handlungs- und Maßnahmenkonzept des Landes NRW zur Umnutzung stillgelegter Bahnstrecken, mit Beschluss des Landtags vom 24. Okt. 2007. Den Entwurf des Handlungsprogramms hat die BEG mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und dem Bau- und Verkehrsministerium erarbeitet und abgestimmt.

 

BahnflächenPool NRW. Vertragsmodell, dass kommunen-bezogen für alle dort entbehrlichen Flächen der Deutschen Bahn AG gilt. Die DB AG bleibt Eigentümerin, die Verantwortung für neue Nutzungskonzepte und Veräußerung der Poolflächen überträgt sie an die BEG NRW.

 

Empfangsgebäudepaket. Drei Liegenschaftspakete, die in den Kommunen des Bahnflächenpools insgesamt über 100 Empfangsgebäude umfassen. Die Kommunen haben das Recht des ersten Zugriffs. Das Land NRW hat ein Förderangebot zur Finanzierung des Zwischenerwerbs bereitgestellt und unterstützt erforderliche Gutachten. Kernelement des Verfahrens ist die Transparenz, mit der flankierende Technik-Termine mit allen Beteiligten und neutrale Wertermittlungsgutachten durchgeführt wurden.

 

Forum Bahnflächen NRW. Ehemaliges Netzwerk für alle in der Bahnflächenaktivierung maßgeblichen Akteure, getragen von dem Land NRW, der DB AG, dem Bundeseisenbahnvermögen und den beigetretenen Kommunen für gemeinsame Lösungsfindungen.

 

Konsensvereinbarung. Vertrag zwischen der BEG und einer Kommune. Die BEG sichert der Kommune die  Entwicklungsvorleistungen und das Recht des ersten Zugriffs auf alle Grundstücke zu. Im Gegenzug verpflichtet sich die Kommune, den Brachflächen baulandpolitisch Vorrang einzuräumen.

 

Liegenschaftspakete. Die Flächen, Strecken und Gebäuden, die die Deutsche Bahn AG und die Landesregierung NRW im BahnflächenPool zusammengefasst haben. Die Pakete beinhalten alle nicht mehr betriebsnotwendigen Liegenschaften in 240 Kommunen: Das erste Liegenschaftspaket für 100 Kommunen wurde 2002, das zweite für weitere 105 Kommunen 2005 unterzeichnet, der dritte mit weiteren 35 Kommunen im Jahr 2011.

 

Lastflächen. Alle Flächen, die nicht Potenzialflächen sind.

 

Paketverkauf. Die Stadt oder Gemeinde erwirbt alle entbehrlichen DB-Liegenschaften, Last- und Potenzialflächen, auf ihrem Siedlungsgebiet im Paket.

 

Potenzialflächen. Potenzialflächen sind alle Flächen, die auf Grund ihrer siedlungsstrukturellen Lage, Umgebung und Beschaffenheit eine direkte Perspektive für die Ausweisung von Bauland i.S.d. § 1 (1) Baunutzungsverordnung (BauNVO) oder die direkte Genehmigung als Einzelbauvorhaben gemäß §§ 34 und 35 Baugesetzbuch (BauGB) besitzen.

 

Rahmenvereinbarung. Vertrag zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Land NRW über die Bildung von Liegenschaftspaketen und die Errichtung der BEG NRW und des BahnflächenPools.  Sie enthält grundsätzliche Eckpunkte, wie Hintergründe, Ziele, Aufgaben und Bedingungen.

AEG: Allgemeines Eisenbahngesetz
BASA: Bahn-Selbstanschluss-Anlage
BE: Bewirtschaftungsanalge
BestA: Bestandsaufnahme
BETRA: Betriebs- und Bauanweisung
BEV: Bundeseisenbahnvermögen
Bf: Bahnhof
BFF
: Beauftragter für Flächenfreisetzung
BK: Buchungskreis
BKU: Bahnkommunikation unternehmensweit
Blw: Bahnlandwirtschaft
BNetzA: Bundesnetzagentur
BOFA: Bodenfolgekosten-Analyse
BSW: Bahnsozialwerk
BUF: Bau- und Finanzierungsvertrag
: Bahnübergang
BÜSA: Bahnübergangs-Sicherungsanlage
CREM
: Corporate Real Estate Management
DB Imm: DB Immobilien
DU: Detailuntersuchung
EBA: Eisenbahnbundesamt
EBO: Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung
EG: Empfangsgebäude
EIU: Eisenbahninfrastrukturunternehmen
EKrG: Eisenbahnkreuzungsgesetz
ENeuOG: Eisenbahnneuordnungsgesetz
EP: Entbehrlichkeitsprüfung
EStW: Elektronisches Stellwerk
: Eisenbahnüberführung
EVI: Elektronische Verzeichnisinformation
EVO: Eisenbahn-Verkehrsordnung
EVU: Eisenbahnverkehrsunternehmen
FA: Freistellungsantrag
FF: Flächenfreisetzung
F-Kabel: Fernmeldekabel
FLIMAS: Flächeninformations- und Managementsystem
FRIDU: Flächenrisiko-Detailuntersuchung
FRS: Flächenrecycling und Sanierungsmanagement
FV: Freistellungsverfügung
Ga: Güterabfertigung
GB: Grundbuch
Gbf: Güterbahnhof
Gla: Gleisanschluss
GPV: Generalpachtvertrag
GSM-R: Global System for Mobile Communication - Railway
GV: Gestattungsvertrag
GVFG: Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
HE: Historische Erkundung
HP: Haltepunkt
IAV: Infrastrukturanschlussvertrag
IGVP: Integrierte Gesamtverkehrsplanung
IPE: Immobilienportfolioeinheit
IPK: Immobilienportfolioeinheit Konzern
IPV: Immobilienportfolioeinheit Verkauf
ISV: Infrastruktursicherungsvertrag NRW
KPH: Kommunenpflichtenheft
KV: Kaufvertrag
LINA: Liegenschaftsnachweis
Lp: Lagerplatz an Ladegleisen
LSt: Leit- und Sicherungstechnik
LWL: Lichtwellenleiterkabel
MOF: Modernisierungsoffensive
MORA C: Marktorientiertes Angebot Cargo
MP: Machbarkeitsprüfung
MV: Miet- und Pachtvertrag
NL: Niederlassung
ntg BÜ: nicht technisch gesicherter Bahnübergang
NWSIB: Straßeninformationsbank NRW
Ol: Oberleitung
OU: Orientierende Untersuchung
PA: Privatanschluss
P&R: Park and Ride
PF-RL: Planfeststellungs-Richtlinie
PU: Personenunterführung
QUAST: Qualifizierte Aufgabenstellung
Rbf: Rangierbahnhof
RegG: Gesetz zur Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs
RVN: Radverkehrsnetz NRW
S&S: Deutsche Bahn Station & Service AG
Strü: Straßenüberführung
Stw: Stellwerk
TBM: Transaktionsbegleitende Maßnahmen
TK: Telekommunikationskabel
VE: Verwertungseinheit
VN: Veränderungsnachweis
VP: Verkaufsplan
VWE: Verwertungsentscheidung
ZA: Zustimmungsantrag
10 SVP: Zehnstufiger Verwertungsprozess
ZEIL: Zuordnung und Bewertung der Eisenbahnliegenschaft